Heute haben Oliver und ich auf der IAA Transportation in Hannover Elektrotrucker Tobias Wagner getroffen. Viele kennen ihn als Vorreiter und Fürsprecher des elektrischen Lkw-Fernverkehrs. Mit der eTrucker-App hilft er inzwischen auch anderen Fahrerinnen und Fahrern, ihren Alltag im Elektro-Lkw einfacher zu gestalten.
Mittlerweile macht er den elektrischen Fernfahrerinnen und Fernfahrern das Leben mit der eTrucker-App etwas einfacher.

Jetzt steht sein nächstes großes Vorhaben an: Am 20. September 2026 will Tobias direkt von der IAA zu seiner Reise „In 80 Ladungen um die Welt“ aufbrechen – mit einem batterieelektrischen Mercedes-Benz eActros 600.

Wir konnten mit ihm über die bevorstehende Reise sprechen. Tobias ist zuversichtlich und möchte mit seinem Vorhaben ein Zeichen für die gesamte Branche setzen. Die Vorbereitungen seien anstrengend gewesen, erzählt er. Jetzt freut er sich darauf, endlich loszufahren.
Gespannt ist er darauf, wie sich der Hinterradantrieb unterwegs bewähren wird. Eine Allradversion des von Mercedes-Benz bereitgestellten eActros stehe derzeit nicht zur Verfügung. Seine Ladestrategie steht jedenfalls fest: Bei jedem Ladestopp soll die Batterie auf 100 Prozent geladen werden.

Auch einen Blick in die Expeditionskabine durften wir werfen. Unser Eindruck: kompakt, aber gemütlich.

Im hinteren Teil befindet sich eine vergleichsweise geräumige Nasszelle mit Dusche und WC. Tobias’ persönliche Sachen sind bereits eingeräumt – die Kabine ist reisefertig.

Auch das Motorrad ist schon verstaut und festgezurrt.

Der Mercedes-Benz-Mitarbeiter, der das Fahrzeug vor Ort betreute, war vom Gelingen der Reise überzeugt. Technisch besonders interessant: Seinen Angaben zufolge wurde am Antrieb nichts verändert, und auch die Software entspricht dem Serienstand.

Was mir von der Begegnung besonders bleibt, ist Tobias’ Optimismus. Er spricht über die Herausforderungen, beschäftigt sich aber nur damit, wie er sie lösen kann. Wer sich auf eine solche Reise begibt, wird genau diese Haltung brauchen: Nicht alles lässt sich im Voraus planen, vieles muss unterwegs gelöst werden.
Wir wünschen Tobias eine gute Reise und werden gespannt verfolgen, was er erlebt.
Und sollten es am Ende doch 82 Ladungen werden: Ein starkes Stück Elektromobilität wird es trotzdem!

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